FAQ

Häufig gestellte Fragen:

Kinderzahnheilkunde:


Wir sind bemüht, uns für Kinder besonders viel Zeit zu nehmen und ihnen den Zahnarztbesuch möglichst schmerz- und angstfrei zu gestalten. Grundsätzlich sollte Ihr Kind Sie ab dem 2. Lebensjahr zur Zahnbehandlung begleiten. Lassen Sie dem Kind Zeit, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Kinder sind neugierig, alles ist für sie interessant: Die Einrichtung, das grelle Licht, die fremden Geräusche, die Gerüche und natürlich der Zahnarzt und seine Mitarbeiterinnen. Im frühen Alter hat Ihr Kind hoffentlich noch keine kranken Zähne, daher muss sich niemand vor dem Zahnarzt fürchten. Mit dem Zahnarztbesuch sollte man dem Kind weder drohen, noch ihm davor Angst machen. Genauso falsch kann es auch sein, zu versprechen, dass es nicht wehtun wird. Das Kind wird dadurch nur verunsichert.

Erzählen Sie, wie es beim Zahnarzt zugeht:
Wir verwenden für alle unsere Instrumente und Handlungen nur positive Begriffe. Bohren, reißen etc. sind schon von vorne herein mit Angst besetzt. Wir putzen und streicheln Zähne, machen sie sauber, das ist neutral oder positiv. So gibt es in unserer Ordination auch nur Zahnputzer und Zahnstreichler. Selbst, wenn das Kind sagt: “Das ist ja ein Bohrer!“, bleiben wir dabei und sagen: “ Das ist ein Putzer!“ Nach einigem Hin und Her wird diese Umformulierung schließlich von allen Kindern akzeptiert. Wir erklären dem Kind jeden Schritt vor der Behandlung unter Verwendung oben genannter Formulierungen. Während der Behandlung gehen wir nur so weit, wie es das Kind zulässt. Das Behandlungsziel wird mit dem Kind im Vorhinein ausgemacht. Unser Ziel ist das Putzen eines Zahnes oder mehrerer Zähne, das Herausnehmen eines Zahnes etc…
Das Einverständnis des Kindes kann schon einige Diskussion mit dem Kind erfordern.
 Während der Behandlung Ihres Kindes sollten Sie besser in den Hintergrund treten, da sich zu diesem Zeitpunkt alles um das Kind dreht. Im Gespräch mit dem Arzt hat es die Gelegenheit, eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen.

LOB, LOB und wieder LOB
Für ein kleines Kind ist es eine besondere Leistung, sich einer Zahnbehandlung zu unterziehen. Deshalb muss es für sein Durchhaltevermögen und seine Tapferkeit gelobt werden. Dadurch wird auch sein Selbstvertrauen gestärkt.

Es gibt immer wieder Situationen während der Behandlung, bei denen das Kind etwas spürt. Wir bezeichnen dieses Spüren ganz bewusst als „Kitzeln“ oder „Zwicken“ und nicht als Schmerz. Bitte übernehmen Sie unsere Bezeichnungen, um Ihr Kind nicht nach der Behandlung, wenn es sich bereits wieder gut fühlt, etwa mit der Frage: “Hat es weh getan?“ – an ein ungutes Gefühl zu erinnern. Entscheidend für eine gute Erfahrung beim Zahnarzt ist nicht die Behandlung, sondern das Gefühl, das ihr Kind beim Verlassen des Stuhls und unserer Ordination hat.

Hypnose und Lachgassedierung:
Seit einiger Zeit können wir auch unsere kleinen Patienten mit Hypnose oder Lachgas behandeln. Um dazu Informationen zu erhalten, lesen Sie die dazugehörigen Artikel.

Füllungen:


Zahnfüllungen
Sie haben ein Loch im Zahn. Es ist im Regelfall durch Karies entstanden. Damit die Zerstörung der kostbaren Zahnsubstanz nicht noch weiter voranschreitet, sollte der Defekt richtig versorgt werden. Dazu muss der erkrankte Bereich zur Gänze sorgfältig entfernt werden. Das so entstandene Loch muss anschließend mit Material ausgefüllt werden.

Welches Material ist das Richtige?
Das Füllungsmaterial sollte idealerweise unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Es sollte im Munde beständig und formstabil sein. Für eine gute Haltbarkeit darf auch längerfristig keine Spaltbildung am Übergang zum Zahn zu beobachten sein, da sonst dort Karies unerbittlich ihr Werk fortsetzt!

Für eine passgenaue Verarbeitung in Ihrem Gebiss muss es exakt formbar und anpassbar sein. Eine hohe Kaustabilität, sowie hohe Körperverträglichkeit und natürliches, möglichst zahnfarbenes Aussehen gehören dabei genauso zum Anforderungsprofil wie ein generell preiswertes und einfach zu verarbeitendes Grundmaterial. Leider ist uns bis heute kein Werkstoff bekannt, welcher allen diesen Idealvorstellungen zur Gänze entspricht. Deshalb ist es für Sie persönlich wichtig, sehr genau zu wissen, welches Zahnfüllungsmaterial Sie sich für Ihre Zähne wünschen. Wir stehen Ihnen bei der Entscheidung, die verschiedenen Möglichkeiten zu Ihrem persönlichen Vorteil richtig abzuwägen gerne mit Rat & Tat zur Seite!

Scheuen Sie sich nicht davor und rufen Sie uns an! Tel. Nr.: 06232/25 72

Streitfrage Amalgam
Seit über 150 Jahren werden kariesbefallene Zähne mit dem zahnärztlichen Werkstoff Amalgam gefüllt. Amalgam ist eine Legierung aus Silber, Zinn, Quecksilber, Kupfer und Zink. In den letzten Jahren ist Amalgam zusehends in den Verdacht gekommen, zahlreiche negative Nebenwirkungen auszulösen. Wenn man sich mit der internationalen Literatur beschäftigt, ist es kaum zu verantworten dieses Füllmaterial länger im Mund anzuwenden.

In unserer Praxis verzichten wir soweit wie möglich auf diesen Werkstoff. Die Frage, ob und in welchem Ausmaß gesundheitliche Nachteile durch das im Amalgam enthaltene Quecksilber verursacht werden, wird seit Jahren sehr kontrovers diskutiert. Die moderne Zahnmedizin bietet verschiedene Alternativen zu dem Füllungswerkstoff Amalgam. Erhebliche Unterschiede in Langlebigkeit und Ästhetik stehen ebensolchen Unterschieden im Preis gegenüber.

Was wir von Amalgam Halten? Nichts
Die Materialauswahl reicht von einfachen Zementen über Kunststoffe bis zu sehr haltbaren Gold und sehr ästhetischen Keramikfüllungen. Welches Material und welche Technik für welchen Defekt ideal geeignet sind, entscheidet sich immer im Einzelfall. Was Sie von uns erwarten können, ist umfassende Information und eine genaue Aufklärung, Ihrer individuellen Situation angepasst, hohe Zuverlässigkeit durch unsere bewährten Behandlungsmethoden, die auf dem neuesten Stand der Technik sind.


Prophylaxe:


Prophylaxe macht Spass
Das muss kein Traum bleiben! Durch professionelle Vorsorge mit Hilfe unseres individuell abgestimmten Prophylaxekonzepts lassen sich Karies und Parodontitis (Zahnfleischschwund) weitestgehend vermeiden.
Im Rahmen einer  Mundhygienesitzung werden in unserer Praxis die Zähne und ihre Zwischenräume professionell gereinigt und sorgfältig poliert. Anschließend erfolgt dann die Fluoridierung mit speziellen Schienen, in die Gels eingebracht werden. Selbstverständlich erhalten Sie auch eine sorgfältige Zahnpflegeunterweisung. Danach sollten Sie etwa 2 Stunden nichts essen und trinken. Mundhygienesitzungen dürfen Sie sich sicherlich zweimal jährlich gönnen, dann gehören Mundgeruch und Zahnbelag der Vergangenheit an. Strahlendes Lächeln und reiner Atem sind in der heutigen Zeit für den persönlichen Erfolg absolut notwendig. Ganz klar muss ich betonen, dass auch die beste Prophylaxe eine sorgfältige Zahnpflege zu Hause nicht ersetzen kann.

Parodontologie/Zahnfleischbehandlung:


Zahnfleisch auf dem Rückzug…
In Österreich gehen nach dem 35. Lebensjahr etwa doppelt so viele Zähne auf Grund von Zahnfleischschäden verloren (d.h. sie müssen gezogen werden) als durch Karies. Andererseits ist es in Skandinavien großräumig gelungen, durch intensive Prophylaxe und regelmäßige Dentalhygiene-Behandlungen der Bevölkerung ein nahezu kariesfreies und zahnfleischgesundes Zeitalter einzuläuten. Was Sie selber dazu beitragen können möchten wir Ihnen mit diesen Zeilen näher bringen.

Unsere Mundhöhle ist von Bakterien besiedelt, die einen Belag auf den Zähnen bilden. Dieser sorgt zum einen für die Entstehung von Karies, also dem “Loch” im Zahn, zum anderen für eine Entzündung des Zahnfleisches. Unbehandelt schreitet diese Entzündung immer tiefer und weiter fort und befällt den Knochen. Für Sie als Patient ist die Erkrankung spätestens jetzt durch Zahnfleischbluten spürbar und gehört systematisch behandelt. Im weiteren Verlauf baut sich der Knochen ab, und die Zähne werden locker. Bei unserem mehrstufigen Paro-Programm wird zunächst der Istzustand bestimmt. Danach erfolgt eine Aufklärung über die Erkrankungsursachen und die Möglichkeiten, die Sie als Patienten haben, um wieder ein gesundes Zahnfleisch zu bekommen. Es werden die Beläge und der Zahnstein von sämtlichen Zahnflächen und den Wurzeloberflächen – falls befallen entfernt. Eine anschliessende gründliche Politur sorgt für glatte Oberflächen und ein angenehmes Gefühl. Das kann bei empfindlichen Patienten etwas unangenehm sein.

Fragen Sie uns nach Möglichkeiten der Betäubung. Seit 2011 bieten wir in unserer Praxis Hypnose an, die gerade für diese Fälle eine echte Erleichterung darstellt.

Wenn das “Fundament” – also Knochen, Zahnwurzeln, Zahnfleisch – wieder gesund sind, können wir mit einer Sanierung des Gebisse beginnen. Um einen langfristigen Erfolg zu gewährleisten, bedarf es einer regelmässigen Kontrolle und einer professionellen Reinigung der Zahnfleischtaschen, da diese sich sonst neu mit Bakterien besiedeln und die Entzündung wieder aufflammt.


Implantate:


….sind künstliche Zahnwurzeln, die in den Kieferknochen eingebracht werden, dort einheilen und dann eine Zahnkrone oder auch herausnehmbare Prothesen tragen können. Implantate sind meist aus Titan und somit sehr gut verträglich. Gerade, wenn schon einige Zähne fehlen, können Implantate helfen, die Prothese zu verhindern. Auch in sehr gut erhaltenen Gebissen, in denen nur ein einzelner Zahn fehlt, werden oft Implantate gesetzt, um das Beschleifen (Überkronen) von gesunden Zähnen zu vermeiden. Sind nur noch wenige oder keine Restzähne mehr vorhanden, können Implantate der herausnehmbaren Prothese den notwendigen Halt geben, sodass auch diese Lösung einen sehr hohen Kaukomfort bieten kann.

Sollte zu wenig Knochen für Implantate vorhanden sein, lässt sich mit einem Knochenaufbau die Situation verbessern.


Prothetik:


Dieses Fachgebiet beschäftigt sich mit dem Ersatz von verloren gegangener Zahnsubstanz mit Hilfe ausserhalb des Mundes hergestellten Kronen, Brücken, Inlays ( aus Keramik oder Gold) oder auch herausnehmbaren Prothesen. Die Vorbehandlung findet in unserer Praxis statt. Die Zähne, die überkront werden sollen, werden beschliffen. Es wird ein Abdruck genommen und die Herstellung der technischen Arbeiten findet in der Zahntechnik statt.

Schon allein aus diesen kurzen Sätzen ist ersichtlich, dass hier höchste Präzision und eine perfekte Zusammenarbeit aller gefragt sind. Nur so kann am Ende eine lang haltende, ästhetisch gute und auch gut zu pflegende Versorgung in den Patientenmund eingegliedert werden. Das zufriedene Lächeln unserer Patienten macht uns stolz und motiviert uns für die nachfolgenden Patienten. Lassen Sie sich in Ruhe beraten, damit wir die für Sie passende Lösung finden können.


Chirurgie:


Neben Implantaten und dem Extrahieren von Zähnen bieten wir auf diesem Gebiet die Entfernung von Weisheitszähnen sowie Wurzelspitzenresektionen an. Um Ihnen diese Eingriffe zu erleichtern, fragen Sie uns einfach nach den Möglichkeiten der Hypnose oder Lachgassedierung.

Milchzähne & Karies:


Dass schlechte Milchzähne egal seien, weil sie ja ausfallen, ist ein nach wie vor weit verbreitetes Märchen. Schon allein wegen der hohen Bakteriendichte in einem kaputten Zahn ist die Beseitigung der Karies und die Sanierung von Milchgebissen sehr wichtig.

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Wenn Milchzähne Karies bekommen
… müssen auch die bleibenden leiden: Der nachwachsende 6-Jahr-Molar schiebt die kariösen Zähne nach vorne – der Platz für die bleibenden Zähne geht verloren.
Noch schlimmer wird es, wenn ein Milchbackenzahn vor dem fünften Lebensjahr Karies hat und entfernt werden muss. Dann hat nämlich der darunterliegende Zahn oder Eckzahn überhaupt keinen Platz mehr. Die bleibenden Zähne wachsen völlig schief, und sie stehen außerhalb der normalen, schönen Zahnreihe. Damit ist eine in jeder Beziehung teure kieferorthopädische Behandlung vorprogrammiert. Sie dauert lange und belastet nicht nur das Kind, sondern auch das eigene Portemonnaie. Ein frühzeitig eingesetzter „Lückenhalter“ kann bei zu frühem Milchzahnverlust Schlimmeres verhindern.

Daumenlutscher sind süß, die Folgen aber bitter:
Falsches Schlucken, fehlerhaftes Sprechen (Lispeln), das Beißen der Unterlippe oder auch die Angewohnheit, durch den Mund zu atmen, tragen zur Bildung von Zahn- und Kieferfehlstellungen bei.
Werden solche Fehlfunktionen und ihre Folgen nicht früh genug behandelt, übertragen sich die Auswirkungen auch auf das bleibende Gebiss. Die Ursache für falsches (infantiles) Schlucken liegt in der Säuglingszeit, durch zu langes Flaschentrinken bleibt diese Fehlfunktion erhalten. Ob Daumen, Nuckel oder Sauger, alle Fremdkörper, die über eine längere Zeit zwischen den Zahnreihen liegen, führen zu Kieferanomalien. In der Regel übertragen sie sich vom Milch- auch noch auf das bleibende Gebiss. Wie schlimm eine Fehlstellung wird, hängt insbesondere von der Dauer, aber auch von der Art des Lutschkörpers und von der Lage der Kiefer zueinander ab. Auch, wenn statt durch die Nase durch den Mund geatmet wird, hat das Folgen: ein zu schmaler Oberkiefer oder eine vergrößerte Frontzahnstufe. Beides wird dann noch durch das Beißen auf die Unterlippe verstärkt.
Früh anfangen, damit die Bleibenden schön werden

Eine kieferorthopädische Frühbehandlung im Milchgebiss ist notwendig,
○ um richtiges Abbeißen und Kauen zu ermöglichen
○ zur richtigen Aussprache gestörter S- und Z-Laute
○ als Vorbeugung, damit Fehlfunktionen nicht schlimmer werden
○ um die Übertragung auf das bleibende Gebiss zu vermeiden

Fragen Sie nach den Möglichkeiten, die Gebisse Ihrer Kinder gesund zu erhalten oder zu Sanieren. Wir haben speziell auf Kinder abgestimmte Behandlungskonzepte.Prophylaxe für Kinder heisst: Ihr Kind lernt mit und richtiges Zähneputzen und bekommt das kleine Gebiss gut gereinigt und poliert. Das Ganze natürlich spielerisch und individuell abgestimmt.
Fragen Sie uns nach Versiegelungen für die Zähne Ihrer Kinder.

Und natürlich auch hier der Hinweis auf unser Hypnoseangebot und Behandlung unter Lachgas.

Kieferregulierung/Zahnspangen:


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In meiner Praxis behandeln wir kleine Zahnfehlstellungen mit herausnehmbaren und festsitzenden Zahnspangen sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen. Für eine individuelle Beratung vereinbaren Sie sich einfach einen Termin, damit wir die passende Lösung gemeinsam finden.

Festsitzende Apparaturen
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Festsitzende Apparaturen sind aufzementierte Metallbänder oder aufgeklebte Brackets (Schlösser). Brackets gibt es auch aus weniger auffälligen zahnfarbenen Keramiken oder Kunststoffen. Sie übertragen Kräfte aus Drahtbögen oder elastischen Hilfsmaterialien, um die Zähne zu bewegen. Mit festsitzenden Apparaturen werden überwiegend Einzelzahnbewegungen durchgeführt. Der orthodontische Spezialdraht verändert die Stellung der Zähne durch seine elastische Rückstellkraft. Stehen alle Zähne auf einer Ebene, können sie auch am Bogen entlang – wie auf einer Schiene – bewegt werden.
Mit festsitzenden Apparaturen (sie bleiben ca. 2 Jahre auf den Zähnen) lassen sich auch bei Erwachsenen extreme Fehlstellungen korrigieren. Oft müssen kleine bleibende Backenzähne „geopfert“ werden. Trotzdem bleiben keine Lücken, denn der entstandene Platz wird für das Geradestellen der „schiefen“ Zähne benötigt.

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